Öffnungszeiten Montag – Freitag 07:00 – 20:00 Uhr | Samstag nach Vereinbarung

Medizinische Anwendungen

Ein fahrbahrer elektrischer Wärmestrahler mit bis zu 6 x 250 Watt Rotlicht sorgt für das richtige Wohlbefinden. Weiterhin dient Heissluft der Durchblutungssteigerung sowie der Entspannung der Muskulatur. Es ist somit eine optimale Vorbereitung für physiotherapeutische Behandlungsmethoden.

Ideale Ergänzung: Massage, Krankengymnastik

Manuell verabreichte Wärmebehandlung auf die Haut mit einem zusammengerollten und kochendem Wasser getränkten Tuch.

Spitzner Warmpack: Eine neuartige Fango-Art. Ein Wärmekissen auf Paraffinbasis, welches auf über 70 Grad erhitzt wird und bei ca. 50 Grad zur Anwendung beim Patienten kommt. Ein zusätzlicher Fließ schützt den Patienten und nimmt Schweiss auf. Nach dem Gebrauch wird das Kissen zur Dessinfektion mit einem entsprechenden Mittel behandelt und erneut erhitzt. Bei dieser Anwendung erfolgt eine optimale Tiefenwirkung auf die entsprechende Muskulatur.

Ideale Ergänzung: Massage, Krankengymnastik

Manuelle Anwendung bei der die betroffenen Körperteile mit Eis abgerieben werden (ggf. auch Eiskompresse). Das Schmerzempfinden wird somit herabgesetzt.

Ideale Ergänzung: Krankengymnastik

Manuelle Therapie behandelt Funktionsstörungen am Bewegungsapparat mit dem Ziel des Erhalts oder der Wiederherstellung normaler Funktion im Gelenk sowie an den damit verbundenen Gewebsstrukturen.

Ideale Ergänzung: Gerätegestützte Krankengymnastik, Thermotherapie, Massagen

Regelmäsige körperliche Bewegungsübungen mit dem Ziel, Schäden am Bewegungsapparat zu korrigieren und Schmerzen zu beheben

Ideale Ergänzungen: Thermotherapie, Massagen

planmässig dosierte wiederholt durchgeführte passive und/oder aktive Bewegungsübungen.

Ideale Ergänzungen: Thermotherapie, Massagen

Konnten am Anfang nur Profisportler von der Kraft der bunten Klebestreifen profitieren, so haben mittlerweile viele schmerzgeplagte Patienten des Physio-Studios Langelohe Vorteile daraus geschöpft. Entwickelt wurde die Vorstufe des Medi-Taping, das Kinesio-Taping, bereits vor 30 Jahren in Japan. Ursprünglich als Schmerztherapie gedacht, hat man bis heute vielfältige Anwendungsbereiche entdeckt, wie z.B. Massage, Lymphdrainage und Meridianstimulierung. Auch wenn sich die Wirkungsweise nicht 100% ig erklären lässt, so lässt sie sich auch nicht abstreiten. Bei bestimmten Indikationen wie Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Achillesschmerzen (Versensporn) tritt häufig eine völlige Schmerzbefreiung sofort nach Auftragen der Tapes auf. Nach drei bis fünf Wochen ist der Patient in den meisten Fällen dauerhaft schmerzfrei und bedarf keiner weiteren Behandlung. Auch bei Migräne und muskulär bedingtem Tinnitus wurden bereits verblüffende Ergebnisse erzielt. Mit großem Erfolg wendet das Physio-Studio Langelohe diese Therapieform auch auf den Golfsport an. Spezialisiert auf Golf-Physio-Training haben die Therapeuten häufig mit Rückenschmerzen, Golfer- und Tennisellbogen zu tun, und können den Golfern schnell zu einem schmerzfreien Spass an Ihrem Sport verhelfen.

Bei Fragen zu dieser neuen Schmerztherapie wenden Sie sich bitte an das Physio-Studio Langelohe.

Kinesio-Taping ist eine neue, die vorhandenen Behandlungstechniken unterstützende Anwendung fast aller Erkrankungen am Stütz- und Bewegungsapparat. Sie unterscheidet sich grundsätzlich von den bisher bekannten Methoden des Bandagierens und Verbindens. Kinesio-Taping wirkt ergänzend zu den existierenden Behandlungstechniken, wie zum Beispiel Massagen, manuelle Therapie, Lymphdrainage und Krankengymnastik.

Die Kinesio-Tape-Methode wurde von dem japanischen Chiropraktiker und Kinesiologen Kenzo Kase vor 20 Jahren entwickelt. Anfang der neunziger führte Kase die Methode in Europa und in den Vereinigten Staaten ein. Heute wird sie bereits von vielen Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Diplomsportlehrern und Ärzten genutzt.
Kinesio-Tape besteht aus Baumwolle und hat eine 100%-ige Acrylklebebeschichtung, die wärmeempfindlich ist. Kinesio-Tape hat etwa die Stärke und das Gewicht der Haut und ist bis zu 140% dehnbar. Kinesio-Tape ist luft- und wasserdurchlässig, ist aber wasserbeständig und somit mehrere Tage tragbar, ohne negative Hautreaktionen hervorzurufen oder Klebereste nach der Entfernung zu hinterlassen.
Die Wirkung von Kinesiotape Kinesio-Tape unterstützt alle Behandlungstechniken, da Einfluss auf die Verbesserung der Muskelfunktion, eine Aktivierung des Lymphsystemes, eine Aktivierung des endogenen, analgetischen Systems und eine Unterstützung der Gelenkfunktion festzustellen ist.

Die Wirkung auf die Muskelfunktion, auf die Aktivierung des Lymphsystemes und auf die Aktivierung des endogenen, analgetischen Systems liegt darin, daß man Kinesio-Tape ungedehnt auf vorgedehnte Muskel- bzw. Hautareale klebt. Durch Entspannung der Muskel- bzw. Hautareale kommt es zu einer Abhebung der oberen Hautschicht gegen untere Hautschichten bzw. Fascien. Dadurch entstehen Convolutions, so daß z.B. Lymphödeme besser abfließen können. Ebenso hat man Einfluss auf den Muskeltonns (Kleberichtung von Ursprung zu Ansatz eines Muskels = tonisierende Wirkung; Kleberichtung von Ansatz zu Ursprung eines Muskels = detonisierende Wirkung) und auf die Aktivierung des endogenen, analgetischen Systems.
Das vorgedehnte Kinesio-Tape setzt man bei Gelenkstabilisierenden bzw. bei Ligamenttechniken ein. Auch bei dieser Technik bleibt die mögliche, volle Beweglichkeit erhalten. Man mobilisiert und unterstützt die Selbstheilungskräfte des Körpers. Der hohe Tragekomfort und die nicht immobilisierende Technik kommen dem Patienten sehr entgegen und verkürzen die Rehabilitationszeiten.

Indikationen für die Kinesio-Tape-Methode

  • HWS-Syndrom (muskuläre Hypertonie, Kopfschmerz, Arthrose)
  • Cervico Brachialgie (TOS, Epicondylitis, Carpal-Tunnel-Syndrom)
  • Skoliosen
  • LWS-Syndrom (ISG-Blockierung, Ischialgien, Diskusprolaps)
  • Impingment der Rotatorenmanschette
  • Schulterluxation
  • Coxarthrose
  • Knie (VKB-Plastik, Post-OP, Patellaluxation)
  • Muskelrupturen
  • Gelenkdistorsionen
  • Lymphödem (obere und untere Extremitäten)
  • Apoplexie

Die Wirkweisen – Funktionen des Kinesio-Taping Allgemeine Beschreibung

Die Anwendung der Kinesio-Taping Therapie basiert auf den Prinzipien der Kinesiologie, woraus auch der Name „Kinesio Taping“ abgeleitet ist.
Die Kinesiotaping-Methode fördert den körpereigenen Heilungsprozess und nimmt positiven Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des menschlichen Körpers.
Da die Muskulatur des Menschen nicht nur den Körper bewegt, sondern auch Einfluss nimmt auf das Venen- und Lymphsystem und darüber hinaus die Körpertemperatur reguliert, ist es wichtig, dass die Funktionalität der gesamten Muskulatur ohne Einschränkungen gegeben ist.
Eines der primären Ziele der Kinesio-Taping Methode ist daher die Unterstützung der Muskulatur ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Medizinische Beschreibung

1. Verbesserung der Muskelfunktionen.
Der sich bewegende Mensch ist in der Lage, seinen Muskelapparat zu überbelasten oder gar zu verletzen. Hierbei ergibt sich die Situation, das möglicherweise Rupturen im Muskelbindegewebe entstehen. Durch Austreten von Flüssigkeit in den interstitiellen Raum entsteht eine Druckerhöhung. Hierdurch werden Druck- und Schmerzsensoren gereizt. Die Folgen sind: Schmerzen, Steifheit, Schwellungen und Tonuserhöhung. Weiterhin gibt es Situationen (z.B. postoperativ) wobei statt Hypertonie, Hypotonie der Muskelatur entsteht. In beiden Fällen kann die Muskelatur mit der Kinesio-Taping Methode unterstützt werden. Das Tape wird beidseitig um den Muskelbauch oder über den Muskelbauch angebracht. Je nach Anbringung des Kinesio-Tape wird eine tonisierende oder detonisierende Wirkung erzielt. Die Ziehrichtung des Kinesio-Tape entscheidet, ob man aktiviert oder deaktiviert.

2. Entfernung der Zirkulationseinschränkung.
Auf Gewebeschäden reagiert der Körper mit einer Entzündungsreaktion. Die Folge dessen davon ist eine Druckerhöhung durch Austreten von Flüssigkeit im verletzten Gebiet. Durch diese raumfordernde Schwellungen wird der Raum zwischen der Haut und der Muskulatur verkleinert. Die Folge ist, daß die Lymphzirkulation stagniert. Kinesio-Tape sorgt durch das Entstehen von Convolusions für Druckreduktion im verletzten Gebiet. D.h. wenn man das Kinesio-Tape ungedehnt auf den zuvor gedehnten Bereich aufbringt und ihn anschließend in die Grundposition zurückbringt, wird die Haut angehoben: Convolusions.

3. Aktivierung des endogenen analgetischen Systems
Durch die Reizung der Nozisensoren -dünne nicht myelinisierte A-Delta/C-Fasern-, welche über das Hinterhorn unseren Cortex erreichen, verspürt der Mensch Schmerzen. Da Kinesio-Taping Anlagen auf die Haut angebracht werden, werden primär dicke myelinisierte A-Beta-Fasern über die Haut gereizt. Nach aller Wahrscheinlichkeit findet dann auf zwei Arten eine Schmerzdämpfung.
– Spinal: direkte Inhibierung des Schmerzzugangs zu den Schaltzellen auf Spinalniveau (Gate Control Theorie by Melzack u. Wall, siehe Neurophysiologie).
– Supraspinal: Inhibierung durch efferente Neuronen aus der Formatio reticlaris, welche durch das dickfaserige System beinflußt wird ( siehe Neurophysiologie).

4. Unterstützung der Gelenkfunktionen
– propriozeptive Stimulierung; Durch das Stimulieren der Propriozeption wird ein besseres Bewegungsgefühl erreicht. Die Informationen, die wir von unserem Bewegungsapparat bekommen, (Muskeln, Gelenke Kapsel und Bänder) werden einerseits motorisch gesteuert und anderseits wird ein Bild über Haltung, Belastung und Bewegung geformt. Wie bereits unter Punkt 2.1 besprochen, nimmt Kinesio-Tape auf den Muskeltonus Einfluß. Durch das Erreichen des Normotonus entsteht eine Balance in verschiedenen Muskelgruppen. Das hat zur Folge, daß ein positiver Effekt auf die Gelenkfunktion entsteht.

  • funktionelle Korrektur; Durch die Stimulierung der Bewegungsrichtung ist man in der Lage auf die Gelenkfunktionen Einfluß zu nehmen. (z.B. patella tracking).
  • massive Unterstützung; Um die passive Stabilität der Gelenke zu vergrößern, kennt man bei der Kinesio-Tape-Methode Ligamenttechniken. Das Tape wird bei dieser Technik maximal gedehnt.
  • mechanische Korrektur; Der Schwerpunkt dieser Technik liegt bei der Einschränkung von Bewegungsrichtungen der Gelenke. (z.B. bei Anterior – Instabilität – bei Schulterluxation).
  • Schmerzdämpfung; Kinesio-Tape sorgt für Schmerzdämpfung. Dieses hat zur Folge, daß die Funktionen wiederhergestellt werden und eine raschere Heilung herbeigeführt wird.

Durch das Tragen der Tapes werden die unter der Haut liegenden Strukturen permanent angeregt. Dabei hebt das Tape praktisch die Haut an und ermöglicht eine bessere Zirkulation aller Stoffwechselprodukte. Der auf die Haut aufgeklebte Tape bewirkt eine verstärkte, in der Tiefe wirkende, kontinuierliche Massage. Meridiane, Akupunkturpunkte und Muskulatur werden dabei konstant und über mehrere Tage positiv beeinflusst.

Der Begriff Kinesio leitet sich aus dem biologischen Bereich der Kinesiologie ab und bezeichnet die Bewegungslehre. Beim Kinesio Taping geht es um Bewegung, die mit einem elastischen Tapeband ausgeführt wird. Die Methode nutzt dabei den körpereigenen Heilungsprozess und nimmt Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des Körpers.
Das Ergebnis ist eine Verbesserung der Muskelfunktion und des Lymphsystems. Dabei werden Muskeln und Muskelansätze entspannt aber auch stabilisiert. Gelenkkapseln und Gelenkfunktionen werden unterstützt
Schmerzen sind störend und lästig. Sie plagen die Betroffenen und schränken sie in ihrer Beweglichkeit und Lebensqualität ein. Das muss nicht sein. Insbesondere dann nicht, wenn es sich um Schmerzen handelt, deren Ursachen muskulär bedingt sind…

Medi-Taping ( Energetisch-physiologisches Kinesio-Taping) ist eine relativ junge Therapie, die Mitte der 90er Jahre aus Japan zu uns gekommen ist. 1970 brachte der japanische Arzt und Chiropraktiker Kenso Kase ein elastisches Band auf den Markt, das er Kinesio-Tape nannte. Kinesiologie bedeutet Bewegung und Tape Band.
In Deutschland hat diese Therapieform eine Weiterentwicklung erfahren und wurde Medi-Taping genannt.
Tapes werden schon lange in der Physiotherapie verwendet. Sie dienen dazu, die beklebten Körperpartien still zu legen und Gelenke zu fixieren. Im Gegensatz dazu, soll beim Medi-Tape die Beweglichkeit nicht eingeschränkt werden, sondern ist ausdrücklich erwünscht und für den Heilungserfolg unerlässlich.
Die Tapes werden nach Befund auf bestimmten Körperbereichen mit einer bestimmten Technik, die der Therapeut in Kursen erlernen muss, aufgebracht und sollen möglichst lange dort verweilen. In den meisten Fällen kommt es zu augenblicklicher Beschwerdefreiheit der betroffenen Stellen, auch bei lang andauernden Beschwerden und nachweislichen Substanzdefekten (Beispiel Lähmungen nach Schlaganfall).
Über die Wirkweise des Medi-Tapes kann man bis jetzt nur spekulieren, zumal noch ganz allgemein weitgehend Unwissenheit über Schmerzausbreitung und Schmerzverarbeitung herrschen. Es wird jedoch angenommen, dass das Tape folgende Einflüsse auf den Körper hat:

  • auf die Sensoren der Haut
  • auf die Schmerzrezeptoren
  • auf die Meridiane und Akupunkturpunkte
  • auf die Muskelansätze und Muskeln
  • auf die Gelenkfunktionen
  • u.v.m.

Unsere Haut ist unser Kontaktorgan zur Außenwelt. Alle Arten von Einflüssen werden dort „gespürt“ – Druck, Wärme, Strahlung – über Sensoren in der Haut. Das Aufbringen eines Tapes, egal elastisch oder fest, beeinflusst die Sensoren und Schmerzrezeptoren der Haut.
Durch Medi-Tape wird die Haut in Falten gelegt und angehoben und dadurch eine bessere Zirkulation aller Stoffwechselprodukte im Unterhautzellgewebe gewährleistet.
Schmerzende Muskeln und Gelenke werden im Allgemeinen vom Patienten nicht viel oder gar nicht bewegt. Das führt an betreffender Stelle aber zu zusätzlicher Stauung von Stoffwechselgiften. Ein gut bewegter Muskel wird gut durchblutet und damit werden auch alle Belastungen ausgeschwemmt.
Da das Tape die Schmerzen nimmt, der Kranke sich ungehindert bewegen kann, werden die körpereigenen Heilungstendenzen beschleunigt. Nachweislich sind Sehnen, die in der Heilungszeit bewegt worden sind, reißfester, als stillgelegte. Auch die Gelenk“schmiere“ wird durch Bewegung erzeugt, so dass auch hier die Beweglichkeit von großer Bedeutung ist.
Im Gegensatz zum Skelett ist die Muskulatur nicht bildlich (Röntgen) darzustellen und so sind Fehlfunktionen nicht zu erkennen. Tatsache ist aber, dass die meisten Wirbelsäulenprobleme muskulären Ursprungs sind, durch verkrampfte oder erschlaffte Muskeln. Das Medi-Tape wirkt hier, je nach Bedarf, anregend oder beruhigend auf den Muskel, indem es quasi eine Dauermassage bewirkt.
Die Weiterentwicklung durch Dr. Sielmann legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Erkenntnis, dass die meisten Patienten eine Blockierung des Kreuzbein-Darmbeingelenkes haben, welches die gesamte Statik beeinflusst und so zu Fehlbelastungen führt. Hier wird bei Medi-Tape im Sinne einer dauerhaften Beschwerdefreiheit begleitend therapiert, um Rückfälle nach dem entfernen des Tapes zu verhindern.
Darüber hinaus werden die Farben des Medi-Tapes (neutral, blau, rot,) gezielt eingesetzt, wodurch der therapeutische Effekt erhöht wird.

Indikationen:
HWS-Syndrome, Kopfschmerz, Migräne, Tinitus, Epicondilytis, Carpaltunnel-Syndrom, Kiss-Syndrom, Skoliosen, Fersensporn, Beeinflussung innerer Organe, Ischialgie, Diskusprolaps, Harninkontinenz, Cox- und Kniearthrose, MS-Spätfolgen, Muskelteilrupturen, Gelenkdistorsion, Thrombophlebitiden, Lymphödem (obere und untere Extremität), Polyneuropathie, Apoplexspätzustände, verschiedene Schmerzzustände, u.v.m.

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Die in der Fachsprache als kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnete Erkrankung ist weder bösartig noch gefährlich („man kann damit 100 Jahre alt werden“). Dennoch ist diese Störung oft schmerzhaft und kann langfristig sogar zu Verschleißerscheinungen am Kiefergelenk führen.Diese Erkrankung tritt in unserem Kulturkreis recht häufig auf-„Bruxismus“ (Zähneknirschen) Störungen in diesem System können zu Schmerzen in der Kaumuskulatur und im Kiefergelenk führen. Außerdem kann es passieren, dass die Mundöffnung eingeschränkt wird oder Geräusche im Kiefergelenk (Knacken, Reiben) auftreten.
Die Ursachen für diese und eine Reihe weiterer Krankheitszeichen im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich können in einer Über- oder Fehlbelastung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke liegen. Leider werden diese Beschwerden oft gar nicht oder falsch diagnostiziert und bleiben unbehandelt.

Jeder von uns reagiert anders auf übermäßigen Stress. Manche Menschen bekommen ein Magengeschwür, andere Bluthochdruck und manche Menschen knirschen mit den Zähnen. Stress, so wird heute allgemein angenommen, ist die Hauptursache für das Zähneknirschen. Weitere Gründe können eine Fehlstellung des Bisses und fehlerhafte Zahnkontakte sein. Weitere Ursachen für diese Beschwerden können Angewohnheiten sein, die die Kaumuskulatur dauerhaft überlasten oder eine unnatürliche Stellung des Unterkiefers verursachen. Dazu gehören das Kauen auf Fingernägeln oder Schreibgeräten, übermäßiges Kaugummikauen, das Schlafen auf dem Bauch oder eine häufige Fehlhaltung des Kopfes. Beschwerden treten auch infolge einer schlechten Sitzhaltung auf und gehen in der Regel mit spürbaren Verspannungen im Bereich der Nackenmuskulatur einher.
Schließlich können auch traumatische Einflüsse, wie ein Schlag auf das Kinn, ein Schleudertrauma, lang andauerndes Mundöffnen beim Zahnarzt oder bei einer Intubationsnarkose zu den oben beschriebenen Beschwerden führen.

Die Untersuchung der Kiefergelenke erfolgt im Gegensatz zu anderen Gelenken nicht durch den Orthopäden, sondern durch den Zahnarzt.Ähnlich wie bei Beschwerden im Rücken oder Nacken können auch in der Kaumuskulatur Verspannungen zu Schmerzen führen. Im Rahmen der Funktionsanalyse werden schmerzhafte Gebiete der beteiligten Muskeln, Sehnen und Bänder durch Palpation (lat.: Abtasten) oder Belastungstests ermittelt. Weiterhin wird der Bewegungsumfang des Unterkiefers bei Mundöffnung und Seitwärtsbewegungen gemessen.

Die Physiotherapie besteht in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit u.a. dem Zahnarzt, der eine Aufbissschien anpasst, Behandlung des Kiefers und der Kopfgelenke mit Manueller Therapie, sowie der umgebenden Muskulatur.

(engl.: kinematic imbalances due to suboccipital strain) ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern eine Steuerungsstörung

  • Schiefhals
  • Durchbiegung der Wirbelsäule
  • Gesichtsasymmetrie
  • asymmetrische Benutzung der Extremitäten (Arme und Beine) stehen im Vordergrund.

Mögliche Ursachen

  • lange und erschwerte Geburten mit Saugglocken- und/ oder Zangenbenutzung
  • Notfallkaiserschnitte
  • Schieflagen im Mutterleib
  • Steißlage Beckenendlage
  • Zwillingsgeburten -Enge oder Zwangslagen im Mutterleib Übertragungen
  • Geplante Kaiserschnitte
  • Kristellerscher Handgrif sehr schnelle Geburt
  • Geburtsgewicht über 4000 g

Oft werden die Eltern beschwichtigt mit den Worten „das wächst sich aus“. Tatsächlich scheint diese Fehlstellung im Nackenbereich nach einiger Zeit ohne Behandlung verschwunden zu sein (spontan oder nur mit krankengymnastischer Behandlung). Die kleinen Patienten haben inzwischen gelernt, wie sie ihre Fehlstellung und oft auch ihre Schmerzen kompensieren können. Manche haben sich vielleicht besonders früh hochgezogen oder zu laufen begonnen, oft zur Freude der Eltern. Dabei haben sie in Wirklichkeit nur instinktiv eine schmerzfreie Haltung angestrebt. Ausgeprägte Fälle sind als „Schiefhals“ bekannt.

Im Erwachsenenalter kann das einige Beeinträchtigungen nach sich ziehen:

  • Halswirbelsäulenbeschwerden
  • Schleudertrauma
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Bandscheibenvorfall
  • Ohrgeräusche (Tinitus)
  • Migräne
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Bewegungsstörungen
  • Schwindel

Die Physiotherapie behandelt dieses Syndrom mit Manueller Therapie.

Der Beckenboden ist wortwörtlich der „Boden unseres Beckens“ oder anders ausgedrückt die „Basis unseres Rumpfes“; er trägt Rumpf, Arme und Kopf und leitet diese Last über die Hüftgelenke an die Beine und die Füße weiter.
Schlussfolgernd ist die Kraft des Beckenbodens also auch verantwortlich für den aufrechten Gang eines Menschen und jedes Vorwärtsschreiten – auch bezogen auf die geistige und emotionale Ebene.
Im Beckenbodentraining gilt es das Gleichgewicht zwischen reflektorischem Anspannen und notwendigem Loslassen für den Alltag wiederherzustellen.

Das Training ist präventiv eingesetzt ebenso wertvoll, wie postoperativ oder bei vorhandenen Beschwerden, wie z.B.: Harninkontinenz, Antriebsschwäche, Menstruationsbeschwerden, sexueller Unzufriedenheit, Organsenkungen, Reizblase, uvm.
Bei Bedarf führen wir urogenitale Untersuchungen durch, was oftmals zu einem schnelleren und besseren Behanldlungserfolg führt.

Wann ist Beckenbodentraining hilfreich?

  • Das viele Sitzen vor dem Computer, …. genereller Bewegungsmangel
  • Bei falschem Bücken, Heben, Tragen, Sitzen, Stehen,……
  • oftmalige, oft ernährungsbedingte Verstopfungsprobleme
  • Geburten von mehreren Kindern uvm.
  • Gebärmuttervorfall – bzw. -senkung
  • Blasensenkung
  • Prostatabeschwerden
  • Ständige Blasenentzündungen durch zu viel Restharn
  • Sexuelle Unzufriedenheit
  • Generelle Antriebsschwäche und ständiger Energiemangel
  • Psychosomatisch überlagerte Reizblase mit ständigem Harndrang uvm.
  • Ungewollter Harnverlust bei Husten, Niesen, Laufen ja sogar beim Gehen
  • Wie heißt es so schön? „Vorbeugen ist besser als heilen!“

Das Ziel ist es:
Der Beckenboden soll wieder ein Teil von uns werden, wir sollen ihn bewusst anspannen und loslassen lernen, oder einfach nur beobachten, wie er sich in gewissen Situationen und bei gewissen Tätigkeiten verhält.
Wohlbefinden, Sicherheit, Standfestigkeit, Ausgeglichenheit, Loslassen, sexuelle Zufriedenheit und Selbstwertgefühl stellen sich infolge von regelmäßigem Beckenbodentraining – aufgrund bereits zahlreich gemachter Erfahrungen – von ganz alleine ein.

Einzelbehandlung ab 20 min. – je Minute 1€

Massage einer Zone, die einem bestimmten Rückenmarksegment an der Körperoberfläche zugeordnet ist. Die dient durch mechanische Reizung der Behandlung der entsprechenden Zone und deren zugehörigem Organ.

Die Bindegewebsmassage ist eine Unterhautmassage mit reflektorischer Wirkung auf das vegetative Nervensystem.

Ideale Ergänzung: Thermotherapie, Enspannungsmethoden

Als Vorbereitung auf physiotherapeutische Behandlungen kann Massage in Kombination mit Hitze, Kälte, Bindegewebsmassage angewand werden.

Ideale Ergänzung: Thermotherapie, Krankengymnastik

Durch den Einsatz einer elektrischen Massageliege, welche bis auf über 35 Grad kippbar ist, wird der Patient „aufgehängt“, so dass eine Extension durch die Schwerkraft nur mit dem eigenen Körpergewicht erfolgt. Hierbei werden Gelenkpartner voneinander entfernt was sich schmerzlindernd auswirkt.

Ideale Ergänzung: Wärmeanwendungen, Krankengymnastik, Manuelle Therapie

Auch kleine ambulante Reha – eine Kombination von „Gerätegestützter Krankengymnastik“ und „Manueller Therapie“ um den Patienten rundum optimal zu behandeln und schnell Behandlungserfolge zu erzielen.

Ideale Ergänzung: Thermotherapie, Massagen

Massagetechnik zur Entsstauung und Schmerzreduktion bei u.a. chronischen Gefäßerkrankungen, nach Lymphknotenentfernung bei Krebserkrankung, bei Schwellungen (Ödemen) postoperativ, posttraumatisch.

Ideale Ergänzung: Thermotherapie, Massagen

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